Witches Trail die polnische - Grenze zu Tschechien - Führung

nowakiNowaki - Ein Dorf, das im Jahr 1291 erwähnt wurde. Auf dem Fluss Korzkiew, in der Nähe des Dorfes, wurde ein Friedhof der Lausitzer Kultur entdecket, sowie eine frühere mittelalterliche Siedlung, die aus dem X bis XIII Jahrhundert stammen könnte. Im Zentrum des Dorfes gibt es eine St. Andrew Kirche, die im Jahr 1335 erwähnt wurde. Im Jahr 1505 wurde an ihrer Stelle eine neue, mehrmals umgebaute, mit Teilen von Stilmerkmalen, errichtet. Sie wurde 1945 verbrannt und im Jahr 1975 wieder aufgebaut. Die Kirche ist von einer im XVI Jahrhundert gebauten Stein- und Ziegelmauer umgeben. Über die Straße, gegenüber der Kirche, gibt es ein mittelalterliches Sühnekreuz. Im Dorf gibt es ein Steinhaus aus dem XVIII Jahrhundert mit einer eingemauerten Kartusche mit dem Wappen des Bischofs Philip Schaffgotsche, datiert mit 1758.

lubiatowRadzikowice – Ein Dorf, das im Jahr 1145 als Radzicowvicz oder Steffensdorf erwähnt wird. Im Dorf gibt es eine St. Bartholomew Kirche, die im Jahr 1335 erwhnt wurde. Im Gotikstil errichtet, im Jahr 1600 auf den Renaissancestil umgebaut. Die Kirche ist von einer Steinmauer aus dem XVI/XVII umgeben, direkt neben dem Haupteingang gibt es eine barocke Mariensäule aus 1686. Beim Pfarrhauszaun gibt es eins von zwei Büßerkreuz, das zweite ist bei der Kirchenmauer. Vor dem Zweiten Weltkrieg gab es hier einen Flugplatz und während des Krieges einen kleinen Arbeitslager, wo Gefangene aus Polen und Großbritannien gehalten wurden.

sekowiceSękowice – Ziegel, einschiffige Kapelle aus der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts.

nysaNeiße - die Lage der "neuen" Stadt, dem flämischen Recht unterteilt, stammt aus 1223, neben der alten frühmittelalterlichen Siedlung, deren Errichtung Boleslaw Krzywousty zugeschrieben wird. Der Wendepunkt in der Geschichte der Stadt war der Erwerb der Kastellanei, aus Otmuchowo-Neiße, von den Bischöfen aus Breslau. Die Gesamtmachtergreifung, auch der weltlichen, von den Ländern in Neiße und Otmuchowo gab es im Jahr 1290, was der Anfang des Herzogtums in Neisse von Bischöfen aus Breslau war, welches bis 1810, bis zu der Säkularisierung von Kirchengüter des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III, überstehen konnte .

Das XV Jahrhundert brachte eine riesige Entwicklung der Stadt in sich, auch in Bezug auf die Architektur. Es wurden viele Gebäude errichtet, darunter die St. Jakob und Agnes Kirche, der 90 Meter hohe Rathausturm und die St. Barbara Kirche. Bereits seit dem Mittelalter war Neiße ein wichtiges Zentrum für Bildung und Wissenschaft. Ab 1417 gab es hier eine Konfessionsschule, die später in ein Gymnasium umgewandelt wurde. Im Jahr 1622 wurden Jesuiten in die Stadt gebracht und man begann mit den Bemühungen eine Universität zu errichten. Dokumente zeigen, dass der Bischof ein Kolleg bauen wollte, welches alle Jesuiten Fakultäten haben sollte. Die direkte Versorgung von Bischöfen aus Breslau sollte bei der Erstellung und dem Betrieb der künftigen Universität helfen. Leider brach der dreißigjährige Krieg die Tätigkeiten von Bischöfen und der Jesuiten ab. Anstelle einer großen Jesuitenuniversität wurde ein Kolleg errichtet, das "Carolinum" hieß, in dem u. a. Christopher Scheiner unterrichtete, der Entdecker von Sonnenflecken. Auf der Schülerliste findet man unter anderem Michael Korybut Wiśniowiecki, den späteren König von Polen. Auf der Wende des XVII und XVIII Jahrhunderts wurde die Stadt im Barockstil erweitert, als Beispiel dienen die St. Peter und Paul Kirche mit dem Kloster des Heiligen Grabens. Ab 1740 wurde die Stadt durch Preußen regiert, die Neiße in eine der wichtigsten Festungen in Schlesien verwandelt haben. Im Jahr 1807 wurde die Stadt von Napoleon belagert. Als eine Erinnerung an diese Ereignisse kann man eingemauerte Kanonenkugeln in der Wand der Stadthauswaage sehen. Das Ende der Festung in Neiße gab es im Jahr 1889. Seitdem wurde die Stadt zum Verwaltungs- und Kulturzentrum des südlichen Opoles. Heute ist Neiße eines der schönsten Städte in Schlesien mit zahlreichen Denkmälern.

Kleinere St. Jakob St. Agnes Basilika
Ihre Geschichte reicht in die Anfänge von Neiße zurück. Die jetzige gotische Form verlieh ihr Meister Peter aus Zabkowice in den Jahren 1400-1430. Im Tempel befinden sich u. a. der wichtigste Grabmalskulpturkomplex in Schlesien und Reliquien der Seligen Maria Luisa Merkert. Neben der Kirche gibt es einen unvollendeten Glockenturm, an dessen Spitze sich seit Anfang 2005 eine freie zur Besichtigung Schatzkammer des heiligen Jakobs befindet, der einzigartige Goldgegenstände präsentiert. Neiße war nämlich in der Zeit zwischen dem XII und XVIII Jahrhunders ein Goldschmiedezetrum in Schlesien. Unter den "Goldschätzen" im Glockenturm kann man unter anderem Kelche, Patente, Hostienschalen und Monstranzen finden.

Maria Himmelfahrt Kirche
Die in Jahren 1688-1692 errichtete Maria Himmelfahrt Kirche ist zusammen mit dem Kolleg und Gymnasium eines der modernsten und größten Jesuiten Barockkomplexen in Schlesien. Im Inneren befindet sich ein interessantes Altar und Polychromiereste von Karl Dankwart.

Seminar St. Anna
Der älteste Teil des Jesuitenkomplexes wurde zwischen 1656-1657 gebaut und ist ein interessantes Beispiel für die frühere Barockzeit. Der Erbauer des Seminars und der Autor des Projekts war Melchior Werner. Im Jahr 1802 wurde es in ein Krankenhaus und im Jahr 1809 in eine Waffenfabrik umgewandelt. Es wurde im letzten Krieg zerstört und 1969 wieder aufgebaut. Heute gibt es hier eine staatliche Musikschule der Primär- und Sekundärstufe.

Jesuitenkolleg
Es wurde in den Jahren 1669-1673 aus Initiative von Bischof Karl Habsburg gegründet. Im Hof des Gebäudes blieben Elemente von Verteidigungsmauern erhalten. Im Innenraum der Akademie befinden sich ein außergewöhnlich schönes Auditorium und eine umfassende Bibliothek. Hier gab es eine der ersten Apotheken, die von Mönchen geleitet wurde. Es ist heute der Sitz der nach dem Gründer benannten Schule "Carolinum".

Kloster der Schwestern von Elisabeth
Das Mutterhaus der Schwesternkongregation von St. Elizabeth. Das eklektische Gebäude wurde zwischen 1863-1865 errichtet. Die Gründerin der Kongregation, gesegnet im Jahr 2007, war Maria Luisa Merkert aus Neiße, die auch "Schlesische Samaritanerin" genannt wurde. Es gibt hier einen Erinnerungsraum, welches während des Lebens der Mutter ihr Sekretariat war. Bis heute blieb folgendes erhalten: der Schreibtisch, wo sie arbeitete, ein Koffer zur Aufbewahrung von wichtigen Dokumenten, wertvolle Erinnerungsstücke in den Vitrinen, darunter Briefe, erste Gesetze, ein Verdienstkreuz, eine Platte aus Mitgift, von der Mutter verwendete Lackstempeln und das erste Reliquiar aus Dezember 1872. Zum Kloster grenzt eine der wertvollsten Miethäuser aus Neiße an (ul. Kramarska), welches in der ersten Hälfte des sechzehnten Jahrhunderts gebaut wurde.

piotrapawlaKirche des hl. Peter und Paulus
Die Geschichte des im XVIII Jahrhundert gegründeten Tempels sind mit dem Orden der Chorherren verbunden – den Wächtern des Heiligen Grabes in Jerusalem, auch Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem genannt. Besonders erwähnenswert sind die im Jahr 1730 von den Brüdern Thomas Christopher und Felix Anthony Scheffler erstellte illusionistische Malereien, Spätbarockaltar aus dem Jahr 1730, Regentschaftkanzel, Orgel von William Scheffler im Jahr 1766 gebaut, die Kapelle des Heiligen Grabes und sechs barocke Beichtstühle.

wiezawroclawskaTorturm Ziębice
Der Im Jahr 1350 erbaute Ziegel-und Steinturm ist ein gotisches Gebäude, das ursprünglich in der Befestigungslinie stand. In der 2. Hälfte des XIX Jahrhunderts wurde er renoviert. Über dem Eingang befindet sich ein Steinlöwe, der im Jahr 1488 aus der Burg Ziębice nach der siegreichen Schlacht gebracht wurde. Derzeit ist der Turm ein Aussichtspunkt.

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