Witches Trail die polnische - Grenze zu Tschechien - Führung

glucholazykosciolGłuchołazy – Die Stadt ist durch Bischof Lawrence zwischen 1220 und 1232 als eine befestigte Grenzsiedlung gegründet worden. In den Dokumenten blieb der lateinische und deutsche Stadtname Capraecolium und Cygenhals (1249) erhalten, der von der Bevölkerung als Ziegenhals(kozia szyja) übersetzt wurde. Die dem flämischen Gesetz unterteilte Głuchołazy wurden immer wieder von Bränden und Überschwemmungen zerstört. Die Stadt ist für ihre Goldminen bekannt. Im Jahr 1683 rastete hier die Armee von Hieronymus Lubomirski, der nach Wien zog. Im XIX Jahrhundert ist in Głuchołazy ein Kurort errichtet worden, der hier das lokale Wasser und die Heilatmosphäre nutzte. In der Stadt blieben viele Denkmale erhalten, wie: Die St. Lawrence Barockkirche mit dem frühgotischen Portal, welches mit Mönchmasken dekoriert wurde und die Stadtmauerfragmente aus dem Oberen Torturm des XIV Jahrhunderts. Allerdings werden Głuchołazy immer mit der Goldgewinnung verbunden. Auch heute finden wir hier Reliquien für die Gewinnung dieses Rohstoffes: Fenster, Mienengrundstücke, viele Brennauflagehalden, Schlammrelikte und Bergbaustollen. Ein wichtiges Element der Landschaft Głuchołazy, das man nicht von dem Gold trennen kann, sind Berge in Opawsko (Opawskie Gory). Hier ist der Landschaftspark „Opawskie Gory" im Jahr 1988 erstellt worden. Besonders hervorzuheben sind malerische Schluchten in Głuchołaz, Zloty und Bystry Potok, sowie die das Wandern ermutigende, nicht sehr hohe, Berge. Bei den Spaziergängen durch zahlreiche touristische oder Naturwege, kann man viele Naturdenkmale, Stollen nach der Goldgewinnung, interessante Felspartien oder Steinbrüche nach der Schiefergewinnung, bewundern.

Während der Hexenverfolgung wurde Glucholazy durch die Tatsache bekannt, dass Hexen nicht auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden, sondern dass man sie auf dem Hügel hinter der Stadt aufhängte. Heute nennt man den Hügel Szybienicze Gory (Hängegebirge). Auf diesem Hügel wurden auch Überreste der Opfer begraben, die man damals im Keller des heute nicht mehr existierenden Rathauses verhörte. Mit der Hexenverfolgung ist ebenfalls der Namen, der nur wenige Metern von dem Hügel entfernten, Felswand Czarcia Skala (Teufelsfelsen) verbunden.

zlatehoryZlate Hory – Die Errichtung der Stadt ist mit der Goldgewinnung verbunden, das ihr früherer Name "Edelstadt" bestätigt. Zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten gehören: Stara Poczta (Alte Post) aus dem Jahr 1698 - heute der Sitz des Stadtmuseums mit der Ausstellung, die der Hexenverfolgung in der Jesenik Gegend und der Goldgewinnungsgeschichte gewidmet ist -, das klassizistische Rathaus, die St. Kreuz Barockkapelle, Zlatorudné mlýny (Freilichtbergbaumuseum), Burgruinen - Edelštejn und der bekannte Wallfahrtsort Unserer Lieben Frau von der immerwährenden Hilfe.
Die Hexenverfolgung von den angeblichen Hexen in Zlate Hory begann während des dreißigjährigen Krieges nach der großen Pestepidemie, in den 30er Jahren des XVII Jahrhunderts, als man einige Bewohner für diese Katastrophe schuldig machte. Als Ergebnis der Hexenverfolgung haben in Zlate Hory 85 Menschen das Leben verloren. Über diese Ereignisse erinnern uns die Erinnerungstafel am Gebäude des Stadtmuseums, sowie die Gedenkstätte am Hinrichtungsort.

rejvizRejvíz – eine Bergsiedlung, jetzt ein Teil von Zlate Hory. Hier befindet sich ein Naturschutzgebiet mit einer Fläche von 329,14 Hektar. Es umfasst den größten Torfmoorkomplex in Mähren, wo sich verschiedene Moortypen befinden, wie Torfwiesen. In der Mitte des Moorgebietes gibt es das aktive Torfmoor mit zwei miteinander verbundenen Moos-Seen - Kleinem und Großem (Malé und Velké Mechová jezírko).

Česká Ves - die Besitzer des Dorfes waren Familien Schrothów und Priessnitz, von denen auch die Gründer des Kurortes in Dolni Lipové (Johann Schroth) und Jeseník (Vincenz Priessnitz) kamen. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind die St. Josef Kirche, das Familienhaus von Johann Schroth und ein Museum von Auto-Moto-Veteranen.
Als Folge der Hexenverfolgung wurden in Česká Ves 16 Personen getötet. Als Erinnerung für die Opfer wurde auf dem Gemeindegebäude eine spezielle Tafel platziert.

Jesenik - einst das Zentrum des bischöflichen Vermögens, heute das Wirtschafts- und Kulturzentrum von der Region Jeseník. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählt die Renaissancefestung auf dem Wasser aus dem XVI Jahrhundert mit einem Festungsgraben und einer Steinbrücke - heute befindet sich hier ein Museum, eine Maria Himmelfahrt Kirche aus dem Jahr 1882, das Renaissancerathaus, ein klassizistisches Haus aus dem Jahr 1782 - die so genannte. Folterkammer -, ein Priessnitz Denkmal aus dem Jahr 1909 und das Familienhaus von Priessnitz in Jeseník Zdroj. Das beliebteste Reiseziel ist der Křížový vrch mit der St. Anna Kapelle.
In den Jahren 1622-1684 haben in Jeseník mehr als 100 Menschen ihr Leben verloren. Im Jahr 1966, zur Erinnerung an diese kriminelle Verfahren, hat man an dem ehemaligen Hinrichtungsort ein Denkmal in Form einer Steinflamme errichtet. In der sogenannten Folterkammer, in der angeblich der letzte Henker in Jesenik und Vidnava, Michal Wachsmann, leben sollte, befindet sich eine Erinnerungstafel.
Im Kellergeschoss der Wasserfestung gibt es eine Museumsausstellung über die Hexenverfolgung in den Jahren 1622-1695 in Jesenik. Ein Element der Ausstellung ist der Film über Barbara Schmied - die erste Frau, die der Hexerei beschuldigt wurde, und die man auf dem Scheiterhaufen am 03.07.1622 in Neiße auf dem Scheiterhaufen verbrannte. Dieser Film wird in der FogScreen-Technologie gezeigt (das Bild wird auf einem lichtdurchlässigen, aus dem Trockennebel erstelltem, über dem Boden schwebendem Bildschirm gezeigt).


verniroviceVernirovice - bekannter Ferienort mit zahlreichen Gastronomiemöglichkeiten und Unterkünften. Zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten gehören: die Barockstatue des hl Johannes von Nepomuk aus dem Jahr 1727, spätbarocke St. Matthäus Kirche, die in der ersten Hälfte des XIX Jahrhunders in ein klassizistisches Stil umgebaut wurde.
Die Anfänge der Hexenverfolgung auf dem Losinsk- und Šumperkgebiet sind genau mit Vernířovice verbunden. Genau hier wurde am 07.08.1679 eine einheimische Bettlerin, Marina Schuchova, lebendig verbrannt, der der Diebstahl von der Hostie in der Kirche im Dorf Sobotín vorgeworfen wurde. Im Park vor dem Gemeindeamt gibt es ein Denkmal für die Opfer der Hexenverfolgung.

sobotinSobotín – eine späte St. Lawrence Renaissancekirche aus dem Jahr 1607, ein ehemaliges Schloss des XIX Jahrhunderts und das Mausoleum der Familie Klein aus dem Jahr 1887. Auf dem Friedhof, neben der St. Lawrence Kirche gibt es ein Denkmal für die Opfer der Hexenverfolgung.

velkelosinyVelké Losiny – das Juwel der nordwestlichen Mähren mit einem Renaissanceschloss aus dem Ende des XVI Jahrhunderts mit Barocknebengebäuden und einem prachtvollen Park, einem Thermenkurort, einer einzigartigen Handpapierfabrik und der späten St. Johannes der Täufer Renaissancekirche aus dem früheren XVII Jahrhundert, mit "Hexeraltären" aus Stein des späten XVII Jahrhunderts. Im Kurpark vor dem Pavillon Šárka, befindet sich ein Denkmal zur Erinnerung an 36 Opfer der Hexenverfolgung. In der Burg Zerotínski, wo in den Jahren 1678-1686 38 unschuldige Hexenverfolgungsopfer gefangen, gefoltert und zum Tode verurteil wurden, gibt es jetzt eine Erinnerungstafel.

rapotinRapotin – Eine St. Michael Barockkapelle und eine neogotische Maria Himmelfahrt Kirche aus dem Jahr 1874, neben der Kirche befindet sich ein Denkmal für 7 Opfer der Hexenverfolgung aus Rapotín und eine Steinkapelle der Hexen aus dem Ende des XVII Jahrhunderts. Die Hexenkappelen wurden höchstwahrscheinlich von Verwandten der Hexenverfolgungsopfer errichtet.

Šumperk - eine Stadt, die im XIII Jahrhundert auf den königlichen Feldern errichtet wurde, verbunden mit der Gewinnung von Edelmetallen, heute ist sie das wichtigste Wirtschafts- und Kulturzentrum des nordwestlichen Mährens. Interessanteste Sehenswürdigkeiten sind: das ehemalige Kloster einer Barockkirche Mariä Verkündigung, St. Barbara Barockkirche mit reichen Fresken, Stadtmauerüberreste, Hexenkapellen, ein Denkmal, in der Nähe des Sees, zur Erinnerung an die Hinrichtungen von 23 unschuldigen Opfer der Hexenverfolgung aus Šumperk in den Jahren 1682-1692, eine Gedenktafel bei der Straße Černohorska, die sich in einem ehemaligen Gefängniss befindet, in dem zwischen den Jahren 1679- 1696 22 Opfer der Hexenverfolgung inhaftiert, gefoltert und zum Tode verurteilt wurden, eine Gedenktafel dem Dekan und Pfarrer in Sumpersk Christopher Alojzy Lautner, im ehemaligen Pfarrhaus (Kostelni nam), gewidmet, der im Jahr 1685 in Mohelnice lebendig verbrannt wurde. Im Untergeschoss des Hauses Geshadera (ul. Kladska 1) gibt es eine Ausstellung über die Geschichte der Hexenverfolgung in der Region Jesenik- Šumperk.

Mírov – wird als eine Burg erstens im Jahr 1266 erwähnt, seit dem Jahr 1465 war es das Vermögen des Olmützer Bistums. Wichtigste historische Gebäude: eine Burg aus der Mitte des XIII Jahrhunderts, die St. Maria Magdalena Barockkirche, ein Komplex von vier Schreinen, Statuen und Denkmäler zur Erinnerung an politische Gefangene und Opfer des Faschismus. In dem burgnahen Park gibt es den Platz des gefangenen Pfarrers Lautner, wo sich ein Denkmal für die Opfer der Hexenverfolgung befindet.

Mohelnice – Bis zum XVI Jahrhundert der Sitz der Lehnsprovinz des Bistums Olomouc und ein wichtiges Handel- und Gewerbezentrum. Die Stadt wurde mehrmals während der Hussitenkriege und des dreißigjährigen Krieges verbrannt und zerstört. Wichtigste Sehenswürdigkeiten: die gotische St. Steffan Kirche aus dem Ende des XVI Jahrhunderts, Überreste der Stadtmauer mit Türmen, ein Museum mit reichen Archäologiesammlungen und auch eine Gedenkstätte, an der Stelle, wo der Priester Lautner verbrannt wurde und Gedenktafel im Haus der Hexen.

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